STAGETEC

AURUS Platinum: Neuvorstellung auf der Tonmeistertagung

Stagetec AURUS PlatinumSTAGETEC präsentiert auf der Tonmeistertagung 2014 in Köln das neue AURUS Platinum. Damit stellt das Berliner Unternehmen den Nachfolger von AURUS vor und zeigt ein Mischpult mit neuem, frischen Design und richtungsweisenden Technologien. Die neue Konsole verbindet bewährte AURUS-Funktionen mit modernen Features, einem jungen Bedienkonzept und großer Formatvielfalt.

Das macht AURUS Platinum zu einem starken Werkzeug für jede Broadcast-, Theater- oder Studioanwendung. Zu den neuen Features gehören unter anderem ein übersichtlicher Matrixmischer, die Steuerbarkeit von DAWs sowie die Parallelnutzung der Meterbridge-Bildschirme für externe Videosignale. Außerdem kann über das zum Mischpultsystem gehörende NEXUS auf den automatischen Upmix-Algorithmus ISOSTEM von Dspecialists zugegriffen werden.

STAGETEC DAW Pyramix
STAGETEC: Die DAW Pyramix, deren Bedienung über die Oberfläche der AURUS Platinum erfolgen kann. Dazu gehören nicht nur die Kanäle der DAW, sondern auch die dazugehörigen Parameter wie, Dynamic, EQ, PAN, GAIN usw. Sonderfunktionen wie Spur “Record ready schalten” und die Remote Funktion für Play, Stop, Rec usw. Im Bild ist zu sehen: Die einzelnen Audiotracks, der Pyramix Mixer und das Panning Window.

Das Bedienkonzept von AURUS Platinum ist einzigartig und steht für ein schnelles Arbeiten: 22 Drehgeber pro Kanalzug und bis zu 96 Bedienstreifen mit Echtzeit-Umschaltung und -Signalisation erlauben den direkten Zugriff auf alle Kanäle und Parameter. Ein in der Bedienoberfläche integriertes Touch-Pad ersetzt externe Eingabegeräte wie Tastatur und Maus und erlaubt eine einfache und schnelle Bedienung der Steuerungssoftware.

Das Mischpult punktet außerdem mit zusätzlichen Verbesserungen bei bereits bekannten Features wie der Szenenautomation oder der Spill-Funktion. Durch eine tiefere Integration in das Audionetzwerk NEXUS stellt AURUS Platinum seinem Anwender eine grenzenlose Konnektivität in unübertroffener Audio-Formatvielfalt zur Verfügung. Für den klaren und transparenten Ton sorgen rauschfreie, patentierte Mikrofoneingänge sowie eine höchstmögliche Rechengenauigkeit aller DSP- und Mischfunktionen.

AURUS Platinum bietet ausgereifte Feature- und Funktionsvielfalt für eine Fülle von Anwendungsfeldern. Große Audio- Netzwerke mit unterschiedlichsten Mischaufgaben sind seine Stärke aber auch in Stand-Alone-Situationen überzeugt seine Leistungsfähigkeit. Ein echter Vielseitigkeitskünstler eben, mit unbegrenzter Kombinationsvielfalt!

Bereits kurz vor seiner Vorstellung auf der Tonmeistertagung kann AURUS Platinum auf seine erste Referenz verweisen: Der öffentlich-rechtliche Sender Phoenix wird für sein Studio in Bonn das allererste AURUS Platinum erhalten.

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YAMAHA

Viel los bei Yamaha auf der TMT 2015
Yamaha: Hier am Stand war immer das pralle Leben, aber manchmal erwischt der Fotograf auch mal eine Lücke.

Der Marktführer bei den digitalen Live-Pulten, Yamaha, hat nach mehr als 10 Jahren ein neues Flaggschiff am Start. Dieses Pult, das „RIVAGE PM10 war allerdings in Köln nicht zu sehen, aber es kommen ja blitzschnell die nächsten beiden Messen, die ISE und die PLS. Allerdings waren die Gespräche am Stand schon sehr stark auf dieses neue Pult fixiert, und man konnte es auf dem Screen bewundern.

Das RIVAGE PM 10 System umfasst die CS-R10 Bedienoberfläche, die DSP-R10 engine, RPio622 I/O rack, drei verschiedene RY Karten und zwei verschiedene HY Karten. So lässt sich das Pult flexibel auf die Grösse und die verschiedenen Funktionsanforderungen des jeweiligen Einsatzes einstellen.

Um in den vorangehenden Absatz auch ein wenig Verständnis hineinzupacken, hier noch weitere Hinweise: In den bisherigen Konsolen hatte Yamaha ja ausschließlich einen Karteninterfacestandard mit dem Namen MY (= Mini Yamaha Generated Digital Audio Interface). Diese Karten haben eine Busbreite von bis zu 16 Kanal In und 16 Kanal Out. Aufgrund der Kompabilität mit früheren Kartenbeständen sind solche Steckplätze beim PM10 System ebenfalls noch vorhanden, aber in erster Linie, um mal noch ein paar zusätzliche Kanäle in einem bestimmten Format raus- oder reinzuführen. Im PM10 System ist nun die Bezeichnung für die analogen bzw. AES/EBU-Karten innerhalb einer RPIO (Stagebox): RY (Rack-sized Yamaha Generated Digital Audio Interface).

Für die Hauptverbindung zwischen DSP und RPIO units per neuem Yamaha Standard TwinLane und auch zur hochkanaligen Anbindung an das DANTE Netzwerk gibt es dann noch die: HY (High-capacity Ya- maha Generated Digital Audio Interface) – Karten. Das “Y” steht also immer für “YGDAI” (Yamaha Generated Digital Au- dio Interface).

Der Sound auf der Bühne muss zunächst hundertprozentig genau eingefangen werden, bevor er vom Sound Engineer kreativ weiterverarbeitet werden kann. In Übereinstimmung mit der Klang-Auffassung der Firma Yamaha wurden neue Hybrid Mic-Pre-Amps entwickelt. Mit dieser absolut neuen Eingangsstruktur, die neue Bauteile und auch eine neue Schaltungstechnik in sich vereint, wird ein ausserordentlich reiner und natürlicher Klang erreicht.

Die digitale Stufe schliesst auch einwandfreie Modellie- rungen der Transformatorschaltungen und der berühmten SILK-Klangbearbeitung eines Rupert Neve mit ein. Diese Modelle werden mit der VCM-Technologie verwirklicht. (VCM=Virtual Circuitry Modeling). Das SILK-Prozessing weist auch die wählbaren „RED“ und „BLUE“ Klangfarben auf. Der stufenlos einstellbare „TEXTURE“-Knopf ermöglicht eine Klangformung in Richtung „Seidenglanz“ oder „Durchsetzungsvermögen direkt in der Eingangsstufe. Alle diese Klänge wurden auch dem Neve Geschäftsführer Josh Thomas vorgeführt, und der konnte keinen Unterschied zum Original feststellen.

Auch die EQs und Dynamics der Einzelkanäle wurden komplett überarbeitet. Die Eingangskanäle haben einen 4-Band-parametrischen Equalizer, die Ausgangskanäle sind mit 8-Band- EQs ausgestattet.